Den inneren Kritiker zum Schweigen bringen

Den inneren Kritiker zum Schweigen bringen - mit HypnoseDen inneren Kritiker zum Schweigen bringen – ist mit Hypnose nicht schwierig

Ständig diese Stimme im Kopf: „Du hast einen Schreibfehler gemacht! Wie peinlich! Und überhaupt: Was willst denn du den anderen schon sagen, du kannst ja gar nichts!“ Das kennst du? Und du möchtest deinen inneren Kritiker zum Schweigen bringen – am liebsten sofort und für immer?

Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für dich. Die schlechte Nachricht ist: Schweigen wird dein innerer Kritiker nicht. Die gute: Du kannst ihn mit einer speziellen Hypnose-Technik so verändern, dass er dir ab sofort hilft (statt schadet).

Wer ist eigentlich dein innerer Kritiker?

Kennst du den Trickfilm „Alles steht Kopf“? Wenn nein, dann schau dir unbedingt den Trailer auf YouTube an. Im Film geht es darum, dass die fünf Gefühle Freude, Ekel, Angst und Wut an einem Schaltpult im Kopf jedes Menschen sitzen. Vor dort aus steuern sie ihn. Und so ähnlich ist es wirklich: Jeder von uns hat mehrere Persönlichkeits-Anteile: Vielleicht hast du einen Teil, der gern plant und organisiert. Andere Teile von dir tagträumen oder lernen gern Neues. Die Teile „sitzen am Schaltpult“ und steuern uns.

Dein innerer Kritiker ist ein Teil von dir, ein Teil deiner Persönlichkeit. Und als solcher hat er eine wichtige Aufgabe: Er möchte dir helfen. Das wollen alle Teile von dir – auch wenn es sich nicht immer so anfühlt. Der Kritiker hat halt nur ein Werkzeug: Die Kritik. Und wenn er etwas sieht, das er wichtig findet, dann benutzt er das Werkzeug. Er versucht, dich auf etwas hinzuweisen, das wichtig ist.

Damit verstehst du vielleicht auch, warum ich deinen inneren Kritiker nicht einfach mundtot machen möchte: Er ist ein Teil von dir, und er hat dir etwas Wichtiges zu sagen.

Den inneren Kritiker zum Reden bringen!

Mit Persönlichkeits-Teilen ist es ein bisschen wie mit kleinen Kindern: Sie möchten dir etwas zeigen, das ihnen im Moment gerade wichtig ist. Sie rufen dich. Und je mehr du sie ignorierst, desto lauter schreien sie. Schliesslich wollen sie gehört werden! Im ersten Schritt geht es also darum, dem inneren Kritiker einmal zuzuhören.

„Aber den höre ich ja die ganze Zeit! Der soll endlich die Klappe halten!“ – dazu kommen wir gleich. Doch zunächst: Wenn du den „Kritiker hörst“, dann hörst du nur, was er zur aktuellen Lage gerade sagen will. Du hörst nicht, wie es ihm geht und warum er gerade jetzt laut wird. Du hörst nicht, welche anderen Teile von dir auch daran beteiligt sind, dass er gerade jetzt laut wird. Und genau darüber solltest du mit ihm reden.

Im Coaching tun wir das: Wir reden mit dem inneren Kritiker und allen anderen Teilen, die an deinem aktuellen Thema beteiligt sind. Vielleicht hast du einen Teil, der für das Selbstbewusstsein zuständig ist und der Streit hat mit dem Kritiker. Oder du hast einen anderen Teil, der fürs Singen zuständig ist und sich vom Kritiker einschüchtern lässt – womit du im entscheidenden Moment auf der Bühne dann nicht mehr gut singst, weil der Sänger-Teil nicht zum Zug kommt.

… bis er von alleine schweigt

Es geht also darum, einmal alle Beteiligten Teile zusammenzubringen und sie miteinander reden zu lassen. So lernen die verschiedenen Teile, sich besser auf einander abzustimmen. Also nicht den inneren Kritiker zum Schweigen bringen, sondern den inneren Kritiker zum Reden bringen. Und dazu bringen, dass er den anderen Teilen von dir zuhört. Dann schweigt er später freiwillig und ganz von selbst.


 
Katrin Bretscher, Mentaltrainerin Zürich

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Katrin Bretscher, ich bin Mentaltrainerin für Sportler und "normale Menschen". Ich habe meine Praxis mit dem Namen "Power & Balance" in Zürich.

Ich habe ursprünglich an der ETH Informatik studiert und von Ballett über Karate bis Eishockey alle möglichen Sportarten trainiert. Nach verschiedenen Anstellungen und Weiterbildungen habe ich mich 2014 mit meiner eigenen Praxis selbstständig gemacht: Ich bin diplomierte Hypnose-Therapeutin, Trainerin für Autogenes Training und Mentaltrainerin.

Hier erfährst du (noch) mehr über mich.