Autogenes Training

Autogenes Training im Kurs oder in einer Einzelsitzung lernenAutogenes Training ist eine der bekanntesten und wirksamsten Methoden des Mentaltrainings. Deshalb gehört es seit Jahren zum Standard-Repertoire jedes Leistungssportlers. Doch es bringt auch „Normalsterblichen“ viel: Den Alltag mit Familie, Job, Partnerschaft, Freunden, Hobbies und vielleicht noch einer Weiterbildung unter einen Hut zu bringen, ist alles andere als einfach. Und genau für solche Leute ist Autogenes Training da.

Was bewirkt Autogenes Training?

Du kennst Autogenes Training wahrscheinlich als Methode zum entspannen. Und vielleicht hast du auch gehört, dass es gegen viele Symptome wie Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Migräne, Neurodermitis und sogar Nägelkauen helfen kann. Wie das genau funktioniert, habe ich in diesem Blogbeitrag beschrieben.

Kurz gesagt: Autogenes Training senkt das Stresslevel im Körper. Und damit verschwinden auch die Stress-bedingten Symptome. Dazu gehören übrigens auch Ängste, Spannungskopfschmerzen und Schwierigkeiten beim Lernen! Diese Wirkung ist wissenschaftlich vielfach belegt.

Vielleicht hast du im Moment nur eines des Symptome – etwa Verdauungsbeschwerden. Wenn du regelmässig übst, wirst du jedoch feststellen, dass sich auch in vielen anderen Bereichen etwas verändert: Du wirst ruhiger und gelassener, schläfst besser, lernst besser und kannst dich länger konzentrieren.

Wie macht man Autogenes Training?

Der Name „Autogenes Training“ sagt es schon: Auto (aus sich selbst) und -gen (entstehen) – es ist also eine Art des Trainings, die keine Hilfsmittel braucht. Es entsteht quasi alles aus dir selber, so wie du jetzt gerade da sitzt, liegst oder stehst. Du kannst es überall machen, wo du einen Moment die Augen schliessen kannst. Damit ist es die perfekte Methode, um auch im Büro, im Zug oder vor dem Wettkampf „abzuschalten“.

Grob gesagt „macht“ man Autogenes Training, indem man sich Sätze vorsagt und etwas vorstellt. Die erste Übung kennst du vielleicht schon: Du machst es dir bequem und sagst dir ein paarmal „meine Arme und Beine sind ganz schwer“. Dazu stellst du dir vor, wie Arme und Beine schwer werden. Von diesen Übungen gibt es 6 bis 9 (je nachdem, wie man zählt).

Etwas detaillierter: Es gibt eine Grundstufe, eine Mittelstufe und eine Oberstufe. Die meisten Leute verstehen unter „Autogenes Training“ die Grundstufe. Und für den Zweck, den Stress aus Körper und Geist rauszubringen, reicht die auch vollkommen aus. In den folgenden Blogposts habe ich beschrieben, was die verschiedenen Stufen sind und was sie dir bringen:

Wie lange dauert es, bis meine Symptome weg sind?

Dazu gibt es eine einfache Antwort: Es kommt darauf an. Und zwar auf dich :-) Einerseits ist da die Frage, wie schwerwiegend deine Symptome sind. Andererseits ist es wie mit allem Training: Je mehr man es macht, desto mehr Fortschritte macht man.

Zu Beginn wirst du täglich üben müssen. So gewöhnt sich dein Körper und dein Hirn an das Autogene Training. Du spürst die Effekte der einzelnen Übungen immer schneller und immer automatischer. Nach ungefähr 6 Wochen hast du dann alle Übungen gelernt. Nun wirst du ganz von alleine dazu übergehen, einfach im Alltag zu üben, wann immer du es brauchst.

In den ersten paar Wochen wirst du vielleicht eine Viertelstunde brauchen für die ersten beiden Übungen. Aber schon nach wenigen Wochen wirst du in der gleichen Zeit fünf oder sechs Übungen machen können. So vertieft sich deine Entspannung und deine Fähigkeit zur Entspannung immer mehr. Oft berichten meine Klienten aber auch schon in den ersten beiden Wochen von einer deutlichen Besserung ihrer Symptome.

Wie lerne ich Autogenes Training?

Um die Grundstufe zu erlernen, hast du mehrere Möglichkeiten:

Bei der Mittel- und Oberstufe handelt es sich um individuelle Prozesse, die nur in Einzelsitzungen möglich sind. Aber die biete ich ja auch an :-)

 
Ich biete Autogenes Training auch in Englisch an.