Atemtechniken

Wellen am StrandAtmen wie Wellen am Strand Foto: Ana Rodríguez Carrington / flickr

Atemtechniken sind ganz einfach, weil Sie nur 3 Dinge tun müssen: Einatmen, ausatmen, und – je nach Technik – dazwischen auch einmal warten. Und weil Sie gerade diesen Artikel lesen, gehe ich davon aus, dass Sie bereits jetzt ziemlich gut ein- und ausatmen können.

Der Atem hängt direkt zusammen mit unserem Gemütszustand. Es ist unmöglich, tief und ruhig zu atmen und dabei gleichzeitig nervös, angespannt und ängstlich zu sein. Zur richtigen Zeit richtig atmen hilft also auch im Sport – schauen wir uns an, wie man richtig atmet:

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Übertraining, was ist das?

Halte die Hantel, so lange du kannstWas, wenn man die Hantel einfach nicht mehr heben kann? Foto: tableatny / flickr

Training ist anstrengend – und Training macht uns nicht fitter. Das überrascht Sie? Sollte es nicht: Sie waren sicher auch schon einmal nach einem Training so richtig „kaputt“ und nicht mehr ganz so fit und leistungsfähig wie zu Beginn des Trainings.

Was uns fitter macht, ist die Pause zwischen den Trainings: Hier hat der Körper die Gelegenheit, sich zunächst einmal von den Strapazen des Trainings zu erholen und, wenn er das geschafft hat, sich der Belastung anzupassen: Er baut Muskeln auf, produziert mehr rote Blutkörperchen und so weiter. Planen Sie deshalb Ihre Pausen gut – oder Sie riskieren, ins sogenannte Übertraining zu geraten. Was ist das genau?

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Sympathisch und Parasympathisch – Sie sind sicher beides :-)

NervenzellenFinden Sie Ihre Nerven sympathisch? Foto: Many Wonderful Artists / flickr

Verzeihen Sie das Wortspiel :-) In der Medizin gibt es die Wörter „sympathisch“ und „parasympathisch“ tatsächlich, sie haben aber nichts damit zu tun, wen oder was Sie gern mögen – sondern mit Ihren Nerven. Und zwar im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Unser Körper hat mehrere Nervensysteme. Diese unterscheiden sich rein physisch (über welche Nervenkabel die Reize gesendet werden), aber auch in ihren Auswirkungen auf unseren Stress, unsere psychischen „Nerven“, die wir manchmal „haben“ oder eben nicht.

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Selbstgespräche – wie rede ich eigentlich mit mir?

BelieveWir glauben, was wir uns selbst sagen Foto: Asja Boroš / flickr

Selbstgespräche – das machen doch diese seltsamen Leute, die im Bus lauthals vom Weltuntergang predigen, dazu wahlweise andere Passagiere oder die Lage der Weltpolitik kommentieren. Sowas mache ich doch nicht, ich bin ja nicht wie die!

Naja, vielleicht ein kleines bisschen schon: Wann haben Sie das letzte Mal gesagt „super, ein Penalty, da treffe ich bestimmt“? Oder war es doch eher etwas von der Sorte „ich bin so doof, immer mache ich diese dummen Fehler, ich lerne das nie“?

Was das mit Sport und Mentaltraining zu tun hat? Ziemlich viel:

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Visualisieren unter der Lupe

PhantasiePhantasie und Vorstellungskraft gehören zu den grössten Stärken, die wir haben. Foto: Sweetie187 / flickr

Visualisieren ist eine der Grundtechniken des Mentaltrainings im Sport, und vielleicht auch die bekannteste. Man kennt das vom Fernsehen: Vor dem Skirennen ein Athlet, der im Schnee in die Hocke geht und so tut, als würde er das Rennen fahren. Eine Turnerin, die wie abwesend auf die Wettkampffläche schaut und einige Bewegungen andeutet. Aber was machen die da eigentlich?

Sich eine Bewegung vorzustellen ist eine sehr effektive Art zu trainieren: Das Hirn lernt auch dann, wenn man sich eine Bewegung nur vorstellt, statt sie tatsächlich auszuführen. Zwar nicht in gleichem Masse, aber doch deutlich (auch wissenschaftlich) messbar. Das hat mehrere Vorteile:

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Hypnose und Trance – ist das nicht das Gleiche?

Was ist Hypnose? Und was ist Trance? Die kurze Antwort auf diese Frage macht alles einfacher: Im Grunde ist es das Gleiche. Man spricht einfach oft von „Trance“, wenn man den Zustand meint, in dem sich eine Person befindet – und man spricht eher von „Hypnose“, wenn man ausdrücken will, dass einem jemand geholfen hat, in diesen Zustand zu kommen.

Zudem nimmt bei der „Hypnose“ diese Person auch weiter Einfluss: In der Therapie oder im Coaching wäre das dann der Hypnotiseur oder der Coach: Er hypnotisiert den Klienten, bis dieser den Zustand der Hypnose oder eben Trance erreicht hat. Während dieser Trance findet dann die eigentliche Therapie oder das eigentliche Coaching statt.

Aber was ist jetzt dieser Zustand der Trance genau? Gibt es den wirklich, oder bildet man sich das nur ein?

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Bin ich während der Hypnose bewusstlos? Schlafe ich?

Schlafende PuppeEntspannend ist Hypnose meistens – schlafen tut man deswegen aber nicht! Foto: Sindy / flickr

Häufig werde ich gefragt, ob man denn in der Hypnose schlafe oder gar bewusstlos sei. Dabei stellen sich die Leute oft vor, Hypnose wäre so etwas wie eine Narkose; mit dem netten Nebeneffekt, dass beim Aufwachen alle Probleme, Ängste und unangenehmen Angewohnheiten weggezaubert sind.

Da muss ich Sie leider enttäuschen: Ich kann nicht zaubern. Ich kann nur Hypnose – und während der sind Sie auch nicht „weg“, ganz im Gegenteil. Das Gute daran: Sie verlieren auch zu keinem Zeitpunkt die Kontrolle.

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Die Effekte von Trance

distorted clockDas Gefühl für die Zeit verändert sich in Trance –
man hat das Gefühl, sie vergehe schneller oder langsamer. Foto: Alan Cleaver, flickr

Der Zustand der Trance, auch bekannt als Hypnose, ist klar vom normal wachen Zustand unterscheidbar: Die Zeit verfliegt wie im Flug – oder nur wenige Minuten fühlen sich wie Stunden an. Zudem verändert sich, was und wie man denkt. Das Unterbewusstsein kann sich viel deutlicher ausdrücken, das Bewusstsein tritt zur Seite und schaut zu. Diesen Effekt nutzt man für die Hypnose-Therapie.

Zu diesen „geistigen“ Auswirkungen kommen körperliche hinzu: Zunächst einmal die tiefe Entspannung, die dem Körper hilft, sich vom Stress zu erholen. Aber auch andere Effekte wie nicht bewusst ausgelöste Bewegungen oder Schmerzfreiheit kommen in der Trance vor und können im Coaching / der Therapie genutzt werden.

Im Folgenden habe ich die wichtigsten Effekte, die während einer Trance auftreten, aufgelistet:

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Mentaltraining zur Prüfungs-Vorbereitung

Leichtathletik HochsprungBeim Hochsprung hat man immerhin 3 Versuche – bei Prüfungen oft nur noch einen. Bild: tableatny/flickr

Mit Prüfungen und dem Sport ist es fast das Gleiche: Man bereitet sich lange vor, lernt, übt – und sollte dann, am Tag X, eine Topleistung bringen. An einem anderen Ort, mit fremden Leuten, und wenn möglich beim ersten Versuch so perfekt wie möglich.

Wenn sich Sportler mit Mentaltraining darauf vorbereiten, genau dann ihre Topleistung abrufen zu können – kann man dann so einfach die selbe Technik verwenden, um sich auf Prüfungen vorzubereiten? Die Mentaltrainerin sagt: Man kann! Und zwar ziemlich erfolgreich.

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